Gymnasium Strausberg

Neubau eines vierzügigen Gymnasiums in Strausberg

Nichtoffener Realisierungswettbewerb 2022, 1. Preis
Objektplanung und Realisierung 2023-2027
Beauftragt: HOAI §34 Lph 2-9
Auslober: Landkreis Märkisch-Oderland, Stadt Strausberg
Bauherr: Landkreis Märkisch-Oderland, Liegenschafts- u. Bauverwaltungsamt

Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung: Sedeño Bauplanung, Berlin
Landschaftsarchitektur: Henningsen Landschaftsarchitektur, Berlin
Tragwerksplanung (Wettbewerb): Pirmin Jung, Remagen
Tragwerksplanung (Planung): AHW Ingenieure, Berlin
ELT-Planung: Dirk Ziesche Ingenieurbüro, Panketal
HLS-Planung: Ingenieurbüro Scheibler, Berlin
Abrissplanung: Dr. Spang, Potsdam
Bauphysik: ISRW Klapdor, Berlin
Brandschutz: brandschutz plus, Berlin
Visualisierung: Georg Hana, Berlin
Modell: Maquette Berlin

Team: Giulia Cappello, Jasper Jochimsen, Sebastian Nordmeyer (PL Realisierung), Maria Savignano, Bela Schwier, Simon Stahnke (PL Wettbewerb)

Drei Teilbaukörper unterschiedlicher Höhe nähern den Maßstab der Schule an die kleinteilige Umgebung an. Das dreigeschossige, leicht zurückversetzte Haupthaus wird von zwei zweigeschossigen Baukörpern flankiert, zwischen denen sich der großzügige Vorplatz der Schule entwickelt. Die nachdrückliche Stärkung der nördlichen Seite der Wriezener Straße macht den langgestreckten Vorplatz der denkmalgeschützten Gebäude auf der Südseite im Stadtraum präsent.
Über den Haupteingang betritt man die zentrale Eingangshalle des Gymnasiums, an die die beiden Haupttreppen, die Bibliothek und die mit der Aula zu einem großen Raum zusammenschaltbare Mensa, die sich zu Schulhof und Garten öffnet, angelagert sind. Die jeweils als Cluster um eine zentrale, flexibel bespielbare Forumsfläche organisierten Lernräume entwickeln sich um die Höfe herum. Es entsteht eine lichte, attraktive und flexibel bespielbare neue Schule für Lernende und Lehrende. Das Gebäude ist als Holzhybridbau konzipiert. Die Konstruktion besteht ab dem EG aus Holz bzw. im Falle der Decken aus einer Holz-Beton-Verbundkonstruktion. Die als Referenz zu den denkmalgeschützten Gebäuden rötlich eingefärbte Faserbetonfassade ist in Verbindung mit den Holz-Aluminium-Fenstern wartungsarm.

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